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2n1i1amanchmal, wenn ich mit der bettdecke über meinem eingerollten körper deine stimme an mein ohr presse um dich ganz nah bei mir zu haben, stelle ich mir vor, wie du neben mir sitzt, gleich deinen kopf zu mir unter die decke stecken wirst um zu behaupten ich sei in meinem vorigen leben ganz bestimmt ein murmeltier gewesen, die größte schlafmütze, die dieser planet je gesehen hat. ich werde was von frechdorphinen und frauen im allgemeinen nuscheln, mich umdrehen und tun als schmolle ich. einfach um dich nicht zu unterbrechen, dein kichern bis auf den grund meines meeres tauchen und mich von ihm anstecken lassen. wenn du deine lippen auf meinen bauch presst und mich dabei kitzelst, werde ich zappeln und um hilfe schreien, und mich ärgern, und unaussprechlich freuen, darüber, daß du wieder bei mir bist. werde mit kissen nach dir werfen, dich kneifen und küssen. deine hand nehmen, wenn ich verpennt aus meiner kaffetasse klettere. dir honig an die nasenspitze streichen während du versuchst deswegen grimmig zu schauen auch auf die stirn. werde die leuchtenden grübchen, deine wange küssen und dir sagen, daß ich dich liebe. du wirst mit den achseln zuckend sagen: "selber schuld.". in meinen haaren wuscheln, etwas von waschen, knoten in den haaren und verdammt dreckigen ohren murmeln. mich ganz fest umarmen, zwischen der entscheidung hals oder mund schwanken, dann beides küssen. "ich liebe dich auch.". ich werde wieder wissen, was ich hier eigentlich mache. wenn der lärm des alltäglichen sich an den gemäuern der nachtwellen bricht mich nicht mehr fragen, wie dünn man vielleicht sein müsste um sich durch so ein verrauschtes telefonkabel zu zwängen, 800km lang. das telefon wird mit seinen adern weiter den globus umarmen. 24 stunden am tag. liebesgeflüster, streitgespräch, teleshopping, surfen und endlose menschengeschichten als puls. in einer kleinen ecke stehend. ZU HAUSE. wo stille nicht erdrückt, schweigen nicht peinlich ist. in einer geste tut der mund der welt sich auf, und gibt ohne ein wort durch deine lippen tanzend sein geheimnis preis. dich spüren. zwei n, ein i und ein a. buchstabieren liebe. mein gelbes feuerzeug macht ratsch, wirft seine letzten funken in die nacht. halb nach drei. |
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29. november 2000 |
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